Top Level Domains

Als das mit dem Internet mal los ging, waren die teilnehmenden Rechner alle nur über die Eingabe von Zahlenkolonnen erreichbar. Damals tippte man zum Beispiel 207.46.232.182 in seinen Browser ein, um auf die Seite von Microsoft zu gelangen.

Am Anfang war das okay, da gab es ja nicht so viele Teilnehmer wie heute. Aber kurze Zeit später stellte man fest, dass es wesentlich einfacher ist, wenn man statt der sich schwer zu merkenden Zahlenkombination einen Namen merkt. Dies war die Geburtsstunde des DNS (englisch Domain Name System).

Das Domain-Namen-System ist nichts anderes als ein dazwischen geschalteter Rechner (zugegeben, es sind mittlerweile mehrere), der als Übersetzer zwischen den Namen und den Zahlenkolonnen funktioniert. Damals war man noch pragmatisch verlangt: um zu unterscheiden, wo der Anbieter der Information sass, hängte man an den Namen durch einen Punkt getrennt eine eindeutige Endung an.

So wurde dann aus 207.46.232.182 microsoft.com, wobei das ".com" für commercial, also Unternehmen stand und die früher ausschliesslich in den USA Verwendung fand. Heute wird die Endung weltweit eingesetzt.

Dann richtete man gleich noch ein paar weitere Gruppen ein, nämlich: int für internationale Regierungsorganisationen, net für Netzverwaltungen und org ursprünglich für nichtkommerzielle Organisationen. Später kamen dann noch biz für Business, info für Informationen, name für Privatpersonen und pro für bestimmte Berufsgruppen hinzu.