Internetzugang vom Kabel-Anbieter

Neuerdings tummeln sich auch Kabel-Anbieter im Intern-Provider-Geschäft, nachdem sie festgestellt haben, dass sie auf ihrer Zuleitung neben dem Fernsehprogramm gleichzeitig auch Telefongespräche übertragen können, kann man bei denen auch surfen. Doch Achtung: die Datengeschwindigkeiten sind i.d.R. langsamer als bei DSL im mittleren Tarif. Und es gibt keinen Wettbewerb.

Wer viel und häufig ein hohes Datenvolumen hat, oder einen eigenen Rechner dauerhaft ans Internet angeschlossen hat, kommt um eine Standleitung nicht herum.

Die Anbieter unterscheiden sich hinsichtlich Preis und Leistung, wichtig sind in diesem Falle vor allem garantierte Verfügbarkeit und Hotline im Falle eines Falles.

Sollten sie jedoch weit ab von gut und böse wohnen, bzw. ihnen niemand schnelle Leitung gewähren können, bleiben Ihnen noch zwei weitere Möglichkeiten, den Anschluss ans Internet zu bekommen.

Zum einen via Richtfunk von dafür spezialisierten Unternehmen, zum andern via Satellit. Allerdings bedarf es beim Satellit auch immer eines Telefonanschlusses, da über den Satellit die Daten nur zum Benutzer fliessen und nicht umgedreht.

Hierfür gibt es in Deutschland momentan nur 1-2 Anbieter. Bei allen Anbietern gilt gleichermassen: Schauen Sie sich das Kleingedruckte an! Achten Sie auf mögliche Anschlusskosten! Achten Sie auf sogenannte Inklusivvolumen! Zu klein gewählt, wird es später teuer. Am besten, sie nehmen eine unbegrenzte Flatrate, zahlen also einen Einheitspreis, egal wie lange und wieviel sie surfen!

Achtung: Es gibt Anbieter, die nennen ihre Angebote zwar "Flatrate", haben aber Beschränkungen wie Volumen oder Zeit eingebaut! Achten sie auch auf teure 0900- und 0137-Servicerufnummern!