Domainhandel - Der Handel mit Domainnamen im Internet

So, wie im realen Leben ein Makler mit Grundstücken handelt, kann auch ein Domainmakler einen Domainhandel aufziehen. An- und Verkauf von Domains ist mittlerweile etwas selbstverständliches geworden.

Angebot und Nachfrage regeln auch hier den Preis wie bei den realen Börsen. Die meisten Domains, die heutzutage verkauft werden, liegen preislich im vierstelligen Bereich, nur ab und an dringen sensationelle Verkäufe im siebenstelligen Bereich in die Nachrichten.

Dies spült dann regelmäßig neue Spekulanten ins Netz, die alle hoffen, die schnelle Mark - Pardon - den schnellen Euro machen zu können. Die Spekulanten kaufen in der Regel nicht von anderen Inhabern, um dann weiter zu verkaufen, sondern nutzen eine neue Art, an die Wunschdomains zu kommen, die Snapdienste, auch Domainsnapper genannt.

Wenn eine registrierte Domain nach einer typischen Zeit von 1 Jahr nicht verlängert wird, sprich, die Registrierungskosten nicht bezahlt werden, so erlischt sie nach einem vorgegebenen Zeitplan. Darauf spezialisierte Börsen grasen nun mit ihren Computerprogrammen das Internet ab, um zu schauen, welche Domain als nächstes verfällt, um sie zu registrieren, damit sich deren Klientel diese Domain von ihnen abkaufen kann. Meist geschieht dies wie bei einer "normalen" Domainbörse auch nach Angebot und Nachfrage, die Domain wird also versteigert.

Bei niedrigen Registrierungskosten fällt es leicht, sich die eine oder auch andere Domain zu sichern, doch können sie davon ausgehen, dass die „sehr guten“ und „guten“ Domains schon längst in sicheren Händen sind.

Dennoch gibt es auch heute und morgen noch genügend Nischen, die nur rechtzeitig gefunden werden sollten, sofern man mitmischen möchte im Domaingeschäft. Die Zeit von der Registrierung einer Domain bis zum Einstellen in eine Börse ist in Minuten zu messen, bis sie dann verkauft ist, können mitunter Jahre vergehen, bei entsprechender Attraktivität aber auch Minuten.