Da haben Sie nun einen genialen Einfall, wie ihre neue Domain heissen könnten, aber sehen ihre müden Augen: Die Domain wurde schon von jemand anderem registriert. Wie kommen Sie nun an genau diese Domain?
Nun, der erste Weg ist einfach: Sie schreiben den derzeitigen Besitzer an und fragen, ob er verkauft und wenn ja zu welchem Preis. Steigt er auf Ihr Angebot ein, steht einem Kauf wenig entgegen. Anders sieht es aus, wenn die beiden Preisvorstellungen zu weit auseinander liegen.
Hier kommen nun die Domainbörsen ins Spiel. Ähnlich wie beim Umgang mit Anteilen an Firmen, geht es bei den Domainbörsen darum, den Wert von Domains zu taxieren und den richtigen Käufer für die richtige Domain zu finden.
Als "Besitzer" einer Domain kann ich also zu einer Domainbörse meiner Wahl gehen und dort meine Domain zum Verkauf einstellen. Je größer die Domainbörse, desto mehr wird sie Werbung für ihr Geschäft machen und desto mehr Menschen interessieren sich dann hoffentlich für meine Domain und desto höher klettert möglicherweise der Preis. Die Domainbörsen lassen sich diesen Dienst meist mit einem prozentualen Anteil am Verkaufspreis bezahlen.
Anders als im realen Leben sind Domainbörsen nicht unter staatlicher Kontrolle, ergo gibt es sie im Internet wie den berühmten Sand am Meer. Da gilt es, die Spreu vom Weizen zu trennen, denn was nützt Ihnen eine kleine unbekannte Börse, die mit günstigen Konditionen lockt, wenn sich dort kaum ein Interessent verliert und ihre schöne Domain versauert oder für‘n Appel und’n Ei über den Tisch des Hauses geht?